Zum Thema Schärfe

There is nothing worse than a sharp image of a fuzzy concept

Ansel Adams

Wenn Diskussionen zum Thema Schärfe stattfinden, dann dreht sich die Sache zumeist um Objektive und deren Vermögen, scharfe Bilder zu erzeugen. Es ist zweifellos richtig, sich für eine scharfe Optik zu entscheiden. Hingegen ist es falsch, anschliessend diese Schärfeoption nicht einzulösen.

If i did it

O.J. Simpson

Zur Definition der Schärfe wurde ein Zerstreuungskreis von einem 1500-stel der Bilddiagonale eingeführt. Man geht davon aus, dass aus normaler Betrachtungsdistanz die Unschärfe ab diesem Wert sichtbar zu werden beginnt. Dabei handelt es sich um eine Grenzziehung, welche überall dort Sinn macht, wo eine technische Trennung zwischen Scharf und Unscharf notwendig wird, z.B. zur Bestimmung der Schärfentiefe oder der förderlichen Blende.

Auf das ganze Bild hochgerechnet ergibt sich daraus eine Auflösung von grob 1 Megapixel. Ob ein Bild damit schon als scharf bezeichnet werden darf sei dahingestellt. Zumindest sind die üblichen Optiken zu deutlich mehr fähig.

Nebenstehendes Bild ist eine Aufnahme mittels einer einzelnen Linse aus einer Leselupe anstelle eines Objektivs. Nicht scharf, aber schön :-)

Vor allem bei grossen Abzügen wirkt sich jeder Zugewinn an Schärfe positiv aus durch die Möglichkeit, näher ans Bild heranzugehen und zusätzliche Details zu erkennen. Die potentielle Abbildungsleistung der verwendeten Optik so weit als möglich auszuschöpfen ist deshalb kein Selbstzweck und sollte das Schärfeziel der meisten Fotografen sein.

Scharf sehen

Allfällige Markierungen auf der Mattscheibe (z.B. Gitterlinien) geben ihnen einen Hinweis über ihr Scharfsehen mit der Kamera. Diese Linien müssen sie absolut scharf sehen um sicher zu sein, dass sie maximal scharf fokussieren können. Passen sie deshalb die Kamera mittels der Dioptrienkorrektur ihrem Auge an. Wenn sie dafür das Objektiv abnehmen und die Kamera gegen den hellen Himmel richten, so wird der Sucher hell sein und kein Bild wird sie ablenken. Die Einstellung lässt sich derart optimal vornehmen.
Alternativ existieren zu einigen (vor allem älteren) Kameras auswechselbare Sucherlinsen mit abgestuften Korrekturwerten, welche ins Okular eingeschraubt werden können. Wenn sie Brillenträger sind und die Kamera über keine Möglichkeit der Korrektur verfügt, so tragen sie die Brille zum Scharfstellen, auch wenn sie dabei nicht den ganzen Sucher überblicken.

Schärfe einstellen

Wenn es die Situation zulässt, so stellen sie die Schärfe manuell ein. Wenn sie ab dem Stativ fotografieren ist das Autofokuskreuz selten an der genau richtigen Stelle.

Bei Porträts wird die Schärfe zumeist auf den Augen erwartet.

Beobachten sie innerhalb des Motivs die feinstrukturierten Stellen um die exakte Lage der Schärfeebene zu erkennen.
Das konzentrierte Durchfahren des Motivs mit der Fokussierung kann helfen, die Schärfeebene exakt zu platzieren.

Ein wichtiger Aspekt betreffend Schärfe: Seinen sie nicht knausrig bei der Abbildungsgrösse, gestalten sie ihr Bild formatfüllend wo immer es geht. Auschnittvergrösserungen bedeuten immer auch weniger Auflösung.

Mit einem grossen, hellen und feinkörnigen Sucher trägt eine Kamera viel zur exakten Fokussierung bei. Auf Seite der Optik ist Lichtstärke die förderliche Zutat, das Sucherbild wird hell und die Schärfentiefe klein und damit selektiv. Wenn dann das Objektiv noch über einen breiten, griffigen, spielfrei und seidenweich laufenden Fokussierring verfügt... dann handelt es sich vermutlich nicht um die neuste Optik.

Eine feine Sache, insbesondere für Weitwinkelobjektive ist die Schärfentiefe-Skala. Daran lässt sich ablesen, in welchem Distanzbereich das Motiv scharf abgebildet wird.

Neben stehendes Bild zeigt als Beispiel eine Schärfeeinstellung auf 2 Meter bei Blende 8.
Der Bereich zwischen den "8"-Marken an der Scharfentiefeskala wird scharf abgebildet. Er reicht in unserem Beispiel von ~1.5m bis ~3m.

Hyperfokale Scharfstellung

Vorausgesetzt, dass sie den Horizont scharf abgebildet wollen, stellen sie die Distanz so ein, dass der Schärfebereich bei der gewählten Blende gerade bis unendlich reicht. Genau genommen wird nur eine Distanz scharf fokussiert. Benachbarte Distanzen haben allerdings ein Mass an Unschärfe, welches wir gewillt sind als "noch scharf" zu betrachten. Dieser Tiefenbereich, welchen wir als genügend scharf anerkennen, nennen wir Schärfentiefe. Mit "Anerkennen" wurde bereits gesagt, dass es schlussendlich unser Entscheid ist, wie gross die Schärfentiefe ausfällt. Um trotzdem vergleichbare Angaben machen zu können hat man sich auf eine Unschärfe von einem 1500-stel der Bilddiagonale geeinigt. Für das Kleinbildformat ist dies 1/30mm. Ein unendlich kleiner Punkt im Motiv wird auf dem Film aufgrund der Unschärfe mit 1/30mm Durchmesser abgebildet und gilt damit als an der Grenze zur Unschärfe.
Bei sehr kurzen Fokussierdistanzen im Makrobereich verteilt sich die Schärfentiefe gleichmässig hinter und vor der exakten Schärfeebene. Mit zunehmender Distanz wird der Schärfebereich jedoch stark asymmetrisch und ab einer bestimmten Distanz im Hintergrund gar bis unendlich reichen. Diese Distanz wird hyperfokale Distanz genannt. Bei hyperfokaler Distanzeinstellung reicht der Schärfebereich von halber eingestellter Distanz bis unendlich.

Bild: Michael Albat

Die hyperfokale Distanz ist abhängig von der Brennweite, der gewählten Blende und indirekt vom verwendeten Filmformat, weil sich davon abhängig das Mass der zulässigen Unschärfe ergibt. Kleine Brennweite und geschlossene Blenden bewirken kleine hyperfokale Distanz und damit ein tiefer Bereich mit scharfer Abbildung. Weitwinkelobjektive bieten somit grosse Schärfentiefe.

Nutzen sie diese Schärfentiefe richtig. Stellen sie für Landschaftsfotografie nicht auf unendliche Distanz. Wenn Sie ein Weitwinkelobjektiv auf unendlich einstellen, verschenken Sie einen grossen Schärfenbereich im Vordergrund. Umso mehr als der Horizont aufgrund atmosphärischer Störungen wie Dunst und Staub auch nicht optimal scharf abgebildet wird.

Verwenden sie statt dessen die hyperfokale Schärfstellung. Dazu benötigen sie die Schärfentiefeskala an Ihrem Objektiv. Jedes Weitwinkelobjektiv, so es nicht gerade die billigste Plastikscherbe ist, sollte eine in Würde nutzbare Schärfentiefeskala aufweisen.

Neben stehendes Bild zeigt als Beispiel die hyperfokale Einstellung bei Blende 11. Der Bereich zwischen den "11"-Marken an der Scharfentiefeskala wird scharf abgebildet. Er reicht in unserem Beispiel von 0,8m bis unendlich.

Durch Abblenden kann der Schärfebereich vergrössert werden. Ist die Kamera erst mal auf dem Stativ, so scheint es nahe liegend, das Objektiv gleich bis Blende 22 abzublenden, der Schärfebereich müsste dann maximal sein. Dem ist leider nicht so.
Wird die Blendenöffnung sehr klein, so wird ein grosser Teil des durchgehenden Lichtes daran gebeugt und die Schärfe fällt unbefriedigend aus.
Weitwinkelobjektive sollten deshalb nicht beliebig abgeblendet werden, bei 20mm Brennweite und Blende 22 ist die Öffnung bereits kleiner als 1mm. Optimale Werte bei Weitwinkeloptiken für das Kleinbildformat zum Erzielen grosser Schärfentiefe liegen meist bei Blende 8 oder 11.
Es ist sinnvoll, sich auch bei Weitwinkelaufnahmen Gedanken zur richtigen Schärfeebene anzustellen, wer die Schärfe anstelle gewählter Einstellung einfach mit der Blende erschlagen will erzielt vermutliche ein wenig befriedigendes Resultat.

Blenden sie richtig ab.

Aber auch das Gegenteil von stark abblenden ist nicht optimal. Einige optische Fehler können nämlich durch Abblenden verringert werden. Blenden sie deshalb ab. Nimmt man die Verringerung von Abbildungsfehlers und Zunahme der Streuung zusammen, so ergibt sich für jede Optik ein Blendenbereich, bei welchem die Abbildungsleistung optimal ist. Für die meisten Optiken ergibt sich eine bedeutende Verbesserung der Abbildungsqualität durch Abblenden um einen Blendenwert. Der erste Abblendschritt zeigt eine Abnahme der Randabdunkelung (Vignettierung), ein Verbesserung der Schärfe vor allem in den Bildecken und ein Anwachsen des Kontrastes. Weiteres Abblenden bringt dann vergleichsweise nur noch geringe Verbesserung.
Bei starkem Abblenden entsteht durch Beugung an der kleinen Blende eine gleichmässige leichte Unschärfe über das ganze Bild.
Viele Festbrennweiten mit Offenblende 2,8 haben maximale Abbildungsleistung bei den Blenden 5,6 und 8. Sehr hochwertige Optiken (z.B. Leica M-Objektive) haben das Optimum nahe bei der Offenblende.

Streulicht und Reflexe

Streulicht reduziert den Kontrast. Dieses Licht trägt zwar zum eigentlichen Bild nichts bei, wird aber mit einem leichten Lichtschleier über das ganze Bild vor allem Details in den Schatten überdecken. Selbst wenn das Streulicht nicht bewusst wahrgenommen wird erscheint das Bild dadurch deutlich unscharf. Sichtbare Reflexe können ein Bild sogar empfindlich stören.

Eines der günstigsten Mittel gegen Streulicht und Reflexe liegt den Optiken oftmals bei: Die Sonnenblende schattet die Frontlinse gegenüber Licht von ausserhalb des Motivbereiches ab.

Ich werde Sie ermöglichen, nach der leichten Quelle zu schießen, und reflektiert innerhalb der Linse zu werden. Ohne übermäßiges Leuchtsignal, hält Lichtkommen in die Linse auf. Krönen Sie Gestaltlinsenkapuze.

So zumindest stand es auf Ebay zum Thema Sonnenblende zu lesen, mehr gibt es dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

Effizient zum Erzeugen von Streulicht ist eine Staubschicht auf der Frontlinse. Es macht durchaus Sinn, das Objektiv bei Nichtgebrauch mit dem Objektivdeckel zu schützen.
Im Zusammenhang mit hohen Kontrasten habe ich in einem Forum auch schon mal den Vorschlag gelesen, mittels Streulicht im Objektiv den Kontrastumfang auf dem Film zu kontrollieren. Ich gehe davon aus, dass diese Idee von einem Theoretiker stammt.

Rauschen vermeiden

Nicht im eigentlichen Sinn eine Unschärfe aber im Resultat in gewissem Sinne vergleichbar lässt auch Korn und Rauschen feine Details verschwinden.
Jeder Analogfotograf weiss, wenn er zuviel Korn in seiner Aufnahme vorfindet hat er einen zu empfindlichen Film verwendet. Die Lösung liegt dann auf der Hand und er wird das nächste mal seinen Film (oder die Entwicklung) besser wählen.
Digital sieht die Sache geringfügig anders aus: Zeigt das Bild bei ISO1600 ein Rauschen, so schimpft man in Foto-Foren vorerst mal auf die unfähigen Digitalkamerahersteller.

Rauschen kann störend sein, anderseits wirken völlig rauschfreie Bilder auch kalt und steril. Deshalb muss sich ein Fotograf nicht vor jeglichem Rauschen fürchten. Ein Betrachter wird sich durch ein vernünftiges Mass an Rauschen nicht stören lassen, solange sich dieses in zufälliger Verteilung manifestiert und es sich nicht um Farbrauschen handelt.

Ansonsten sind die Lösungen des Kornproblems aus der analogen Welt auch bei Rauschproblemen im Digitalen anwendbar:

  • Runter mit der ISO-Empfindlichkeit auf vernünftige Werte!
  • Verwenden sie ein Objektiv, welches den Begriff Lichtstark auch verdient. Beim Fotografieren aus der Hand werden dann einfacher vernünftige Belichtungszeiten machbar, ohne die ISO-Werte ins unermessliche hochzutreiben. Ansonsten gibt es auch heutzutage immer noch Stative.
  • Belichten sie genügend. Aus unterbelichteten Bildern können bei nachträglichem Aufhellen keine rauschfreien Bilder entstehen.
  • Dieser Punkt gilt auf subtile Art und Weise auch bei Kunstlichtaufnahmen. Bei stark rötlichem Licht ist bei Digitalaufnahmen der Blaukanal völlig unterbelichtet und wird sein Rauschen zum Ergebnis beitragen. Ein Konversionsfilter kann in solchen Situationen auch bei einer Digitalkamera Sinn machen. Er wird den Rotanteil im Licht absenken, die einzelnen Farbkanäle erhalten gleichmässiger Licht und mittels verlängerter Belichtungszeit kommt die Sache ins Lot.

Vermeiden sie Auflösung und Kontrast mindernde Einflüsse

Fotografieren sie nicht über unnötig grosse Distanz. Bei Aussenaufnahmen ist zu beachten, dass atmosphärische Phänomene wie Dunst, Nebel Regen oder Hitzeflimmern bei Aufnahmen über grosse Distanz verstärkt in Erscheinung treten. Dunst und Nebel führt zu Kontrastverlust, bei S/W-Fotos werden die Tonwerte flau, bei Farbaufnahmen pastellig, oftmals blaustichig, Feine Details werden verwischt. Hitzeflimmern wiederum erzeugt eine mehr oder weniger ausgeprägte Bildunschärfe.

Wer diesen Effekt nicht wünscht, kann mit Regel Nr. 5 aus Alis Aufzählung Abhilfe schaffen: "Komm später wieder", z.B. bei günstigeren Wetterbedingungen. Nebel lichtet sich oft mit fortschreitender Tageszeit, dunst-, blaustich- und flimmerfreie Fotos gelingen am ehesten frühmorgens und bei nicht zu sonnigem, heissem Wetter. Geradezu ideal zum Fotografieren sind in unseren Breiten die klaren, extreme Weitsicht ermöglichenden Föhntage (Föhn = Südwind in den Alpen).

In beschränktem Ausmass kann Dunst mittels Filterung gemildert werden, z.B. durch einen Polfilter oder in der s/w-Fotografie durch einen Rot- oder Infrarot-Filter. Mildern bedeutet, dass die Kontraste etwas besser werden, scharf wird das Bild damit noch lange nicht. Im fotografischen Sinn wie wir ihn verstehen ist dies keine Lösung.

Noch ein Wort zu Optikzubehör

Ein Telekonverter ist eine feine Sache wenn sie am langen Brennweitenende ihrer Optiken angelangt sind und erweitern müssen. Wenn sie jedoch auch ohne Telekonverter fotografieren können, so wird die optische Qualität sicher besser sein. Weiter stark qualitätmindernd sind billigste Filter mit schlechten Vergütungen. Wer allerdings Softfilter verwendet, muss sich um die optische Qualität keine Sorgen machen.

Falls sie Vergrösserungen in einer Dunkelkammer selbst anfertigen, so setzen sie den gleichen Anspruch an die Vergrösserungsoptik wie bei der Aufnahme an die Aufnahmeoptik. Verwenden sie in der Dunkelkammer einen 6-Linser, die gute Abbildungsqualität bleibt bei diesen Optiken über einen weiten Vergrösserungsbereich erhalten. Die Vergrösserungsoptiken der Wahl heissen Nikon EL-Nikkor, Rodenstock Rodagon oder APO-Rodagon, Schneider Componon-S (oder Zeiss Orthoplanar S).

Wenn das Motiv nicht stillhält

Auch wenn das Motiv nicht gewillt ist stillzuhalten, wünscht man sich gelegentlich ein Bild ohne all zu starke Verwischung. Dafür können sie etwas tun:

  • Als Schärfekriterium wurde der zulässige Zerstreukreis definiert. Um diese Anforderung zu erfüllen, darf sich ein beliebiger Motivpunkt während der Belichtungszeit um nicht mehr als diese Distanz bewegen, welche grob einem 1000-stel der Bildbreite entspricht. Oder anders ausgedrückt: Die Belichtungszeit darf nicht länger sein als 1/1000 der Zeit, welche die Bewegung braucht um das Bild zu durchqueren. Konkret: Ein Motiv, welches 20 Sekunden benötigt um durch das Bild zu schleichen - das ist recht langsam - erscheint bis zu einer Belichtungszeit von 20 Tausendstelsekunden scharf, insofern die Kamera nicht nachgeführt wird.
    Hart wird dieses Kriterium bei schnellen Objekten. Bewegt sich das Motiv innerhalb einer Sekunde durchs Bild, so dürfen wir uns noch maximal eine Verschlusszeit von 1/1000s gönnen. Um die kurzen Belichtungszeiten zu erreichen wird meist mit grossen Blenden und erhöhter Filmempfindlichkeit fotografiert. Aber auch langsame Objekte bergen Überraschungen, da bei diesen mit Bewegungsunschärfe nicht gerechnet wird. So werden z.B. bei Aufnahmen vom Mond, wenn dieser die halbe Bildbreite einnimmt, Bilder mit Belichtungszeiten von über 1/60-Sekunde unscharf.
  • Unter Umständen kann auch ein Aufhellblitz helfen, ein scharfes Kernbild einzufrieren. Nicht selten wirkt sich dies auch vorteilhaft auf die Bildstimmung aus.
  • Auch mit ihrem Standpunkt können Sie der Schärfe nachhelfen: Achten sie darauf, dass die Bewegung des Motivs möglichst in der Aufnahmeachse direkt auf die Kamera zu oder von ihr weg erfolgt. Eine Bewegungsrichtung quer zur Aufnahmeachse (also von links nach rechts, oben nach unten oder umgekehrt) ist anfällig für Verwischung.
  • Weitere Möglichkeiten: Bei rhythmischen Bewegungen dann auslösen, wenn sich die Bewegung in ihrem Kulminationspunkt befindet. Oder die Kamera in der Bewegungsrichtung mitziehen und während des Mitziehens sanft auslösen.

Wenn alle Stricke reissen bleibt Ihnen nichts anderes übrig als den Wischeffekt ins Bild zu integrieren. Wichtig ist, dass der Wischeffekt dann deutlich zum Ausdruck kommt, ansonsten wird die Bewegungsunschärfe als Fehler empfunden.